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Folkcorn bij jubileum van het nieuwsblad Blick Punkt

Folkcorn bij jubileum van het nieuwsblad Blick Punkt in Mörfelden-Walldorf
2 november 2019

Sinds 1969 geeft de Duitse Communistische Partij van Mörfelden een nieuwsblad uit, getiteld ‘Blick Punkt’. Door de gedegen nieuwsgaring en de soms afwijkende invalshoek heeft het blad bekendheid en een grote schare lezers verworven. Het vijftigjarig bestaan is op zaterdag 2 november 2019 in Mörfelden-Walldorf, partnerstad van Wageningen, gevierd met een concert door volksmuziekgroep Folkcorn uit Wageningen.
Invalshoek is de vroegere functie van volksmuziek in Nederland en Duitsland: verhalend, bekritiserend, aandacht vestigend op het dagelijks leven van de bevolking, lijdend in oorlog en hongertijd, zich ontspannend bij jaarlijkse feestelijke rituelen zoals oogstfeesten.
Tijdens en na het concert zijn de muzikanten van Folkcorn met het publiek in gesprek gegaan.

 

Zehn Jahre Boule-Freundschaft mit Wageningen (NL)

(Hans-Jürgen Vorndran; SKG Journal 02.2019) Auch in diesem Jahr machte sich eine zehnköpfige Gruppe aus der Bouleabteilung der SKG Walldorf 1888 e.V. auf die Reise in die 370 km entfernte Niederländische Partnerstadt, um an einem Juni-Wochenende mit Freunden Boule zu spielen.
Begonnen hat es bei der Stadtmeisterschaft auf dem Walldorfer Rathausplatz 2009. Da lernten wir Gertjan van Leeuwen und seine Mitspieler kennen und nahmen spontan ihre Einladung zu einem Bouleturnier in Wageningen 2010 an. Weil uns der Aufenthalt dort gut gefallen und bereichert hat, haben wir den Wochenendausflug in unterschiedlicher Zusammensetzung jedes Jahr wiederholt.
Als Organisator sind mir, Hans-Jürgen Vorndran, die Stadt und ihr Umfeld aus meiner Zeit als Stadtverordneter und später als Erster Stadtrat vertraut. Denn mit Wageningen bestand seit 1983 zunächst eine „Friedenspartnerschaft“, die erst 1992 nach längeren Diskussionsprozessen in eine Städtepartnerschaft umgewandelt wurde.
Diese besondere Situation ergab sich aus der Historie Wageningens im Zweiten Weltkrieg.
Im Hotel „De Wereld“ unterzeichneten am 5. Mai 1945 der deutsche General Johannes Blaskowitz und der kanadische General Charles Foulkes die Kapitulationsurkunde des Deutschen  Reichs für die Niederlande.
Damit der Befreiung“ wird der „Befreiungstag“ jedes Jahr mit einer Parade und weiteren Feierlichkeiten am 4./5. Mai begangen. Bis zu seinem Tode hat daran auch der Mitunterzeichner Prinz Bernhard der Niederlande teilgenommen.
Heute leben in Wageningen rund 40.000 Einwohner. Die Stadt liegt am Rhein, mit Deich und entsprechenden Poldergebieten sowie einem Industrie- sowie Sportboothafen. Im südlichen Bereich gibt es eine Erhebung, den „Wageningse Berg“, wo sich der schöne Botanische Garten mit Skulpturen und Blick auf den Fluss befindet. Stark geprägt wird das Leben durch die Landwirtschaftsuniversität, die einen guten internationalen Ruf genießt. Zentrum ist der Marktplatz mit der „Großen Kirche“ als Mittelpunkt und rund herum gruppieren sich Cafes, Bistros und Kneipen – und das Rathaus.
Die Wohngebiete verteilen sich auf verschiedene Stadtteile. Von daher ist mir nicht nur die Pflege des freundschaftlichen Umgangs mit den Wageninger Boulern und die sportliche Begegnung im Turnier wichtig, sondern gleichermaßen die Stadterkundung bei einem Rundgang, um dabei auch einen Blick auf die wechselhafte Stadtgeschichte zu werfen.
Am Freitagvormittag, 14. Juni 2019, machte sich unsere Reisegruppe in zwei PKWs auf den Weg. Wir hatten uns für die linksrheinische Route über Venlo entschieden, um nicht im Kölner-Stau stecken zu bleiben. Gegen 14 Uhr erreichten wir unser Hotel WICC, das im Zentrum Wageningens liegt. Die Zimmer sind zwar einfach, haben aber den unschlagbaren Vorteil, dass wir nach ein paar Schritten in der Fußgängerzone „Hoog Straat“, der Einkaufsmeile sind, die zum Marktplatz führt.
Das Einchecken im Hotel erfolgt auf Englisch. Denn viele Studenten der Landwirtschaftsuniversität aus Afrika und Asien (Nachwirkungen der Kolonialzeit) sind dort untergebracht; auch aus den ehemaligen Kolonien der Niederlande.
Bereits um 15 Uhr erwartete uns Gertjan auf der neuen Anlage des Vereins im Marijkeweg 23, fußläufig knapp zehn Minuten vom Hotel entfernt. Dort trafen wir auch unsere Boulefreundin Monika mit Freundin Evi aus Kelsterbach, die auf niederländische Art im Wohnwagen angereist waren. Hauptsportart des KV Wageningen (550 Mitglieder) ist das in Holland sehr beliebte Korbballspiel, das mit Mannschaften beiderlei Geschlechts ausgetragen wird. Die Bouleabteilung hat dagegen nur wenige Mitglieder.
An dem neuen Standort wurde für fünf Millionen Euro eine Halle mit Tribüne, Umkleiden, großzügigem Gemeinschaftsraum und großem Balkon mit Blick
auf die vier Korbballfelder außerhalb sowie die Boulebahnen errichtet.
Von den Kosten hat die Stadt vier Mio Euro und der Verein eine Mio Euro,
durch Verkauf seines bisherigen Grundstücks am Hollandseweg sowie
Darlehen übernommen.
Die Unterhaltskosten muss der Verein stemmen!
Eine beeindruckende Leistung! Bei der herzlichen Begrüßung überreichte
ich Gertjan einen Wappenteller der Stadt Mörfelden-Walldorf sowie
als Gastgeschenk drei 5-Liter-Fäßchen Bier für das gemeinsame
Abendessen am Samstagabend. Nach einer kühlenden Erfrischung ging es dann auf die Boulebahnen. Auch der vormalige Kassierer der SKG Walldorf und jetzige Abteilungsleiter Turnen, Siggi Ratz, warf mit seiner Frau Waltraud einige Kugeln und war von dem Spiel angetan.
Am Abend schlenderten wir über die „Hoogstraat“, machten Einkäufe und trafen uns dann im Café „De Kater“ am Marktplatz zu einem leckeren Imbiss. Dort spielt sich das urbane Leben ab. Viele junge Menschen flanieren vorbei und die Kirchturmuhr schlägt unverdrossen alle Viertelstunde! Den Abschluss bildete ein „Absacker“ an der Hotelbar mit guten persönlichen Gesprächen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück lud ich dann zum traditionellen Stadtrundgang
mit Erläuterung zur Städtepartnerschaft so wie der Stadtgeschichte ein. In der Nacht hatte es reichlich geregnet, jetzt war es trocken, aber windig.
Der Weg führte uns zum Hotel „De Wereld“ (Kapitulation) und dem 5. Mai-Platz, weiter über den General-Foulkes-Weg zum versteckt liegenden Jüdischen Friedhof.
Die Gräber sind uns Mahnung. Eine Jüdische Gemeinde existiert nicht mehr. Die 71 Juden aus Wageningen wurden über das Durchgangslager Westerbork ab 1942 in die Vernichtungslager in Polen deportiert. Von dort ging es durch ein attraktives
Neubauviertel mit Backsteinbauten zum Damm, von wo wir einen schönen Ausblick
auf das Poldergebiet des Waals und den Industriehafen hatten. Zurück in der Altstadt fallen uns viele denkmalgeschützte Häuser auf. Immer wieder erleben wir grüne Inseln; Grachten, Stadtmauerreste, kleine Parks mit verwunschenen Wegen. Vor dem Stadtmuseum berichtete ich von dem langjährigen Kulturaustausch beider Partnerstädte, den ich mit der Galeristin Marlou Kursten organisiert hatte. Am Rathaus angekommen, lud der Samstags-Markt zum Bummeln zwischen den Ständen ein. Rudi ließ es sich nicht nehmen, wieder einen neuen Matjes mit viel Zwiebeln aus der Hand zu verspeisen.
Inzwischen wurde es Zeit, der Einladung zu Majas köstlicher Spargelsuppe im KVVereinsheim zu folgen. Denn bereits um 13 Uhr begann das Bouleturnier mit 18 Zweier Mannschaften. Im Gegensatz zu den Vorjahren beteiligten sich viele Frauen. Die Bouler aus Walldorf waren mit drei Teams vertreten:
Rudi & Otto, Karin & Karl, Monika & Heiner.
Nach einer Vorrunde mit jeweils vier Spielen ging es in die KO-Runden. Nach spannenden Spielen erreichten Monika & Heiner den zweiten und Karl & Karin den vierten Platz, während die Waginger die Oberhand behielten.
Dennoch ein sehr erfreuliches Ergebnis! Bei dem gemeinsamen Abendessen aller Turnierteilnehmer im VIP-Raum nahm Gertjan die Siegerehrung vor und verteilte die Pokale. Im Hotel gab es zum Abschluss eines ereignisreichen Tages dann noch in der Bar eine kleine Feier.
Am Sonntagmorgen starteten wir im Vierer-PKW-Konvoi mit Gertjan und Guido an
der Spitze zur Stadterkundung nach Arnheim, der Hauptstadt der Provinz Gelderland mit rund 160 000 Einwohnern. Bereits durch die Römer besiedelt und später durch seine Lage an den Handelsstrassen aufgestiegen. Uns allen bekannt durch den Film „Die Brücke von Arnheim“ und dessen geschichtlicher Hintergrund: Im September 1944 versuchten alliierte Streitkräfte im Rahmen der Operation Market Garden die Brücke von Arnheim über den Rhein zu erobern, um sich den Weg nach Deutschland zu bahnen. Die Operation scheiterte und ließ eine stark beschädigte Stadt zurück.
Die Brücke wurde 1978 nach dem britischen Oberst John Forst benannt, der jenes Bataillon kommandierte, das als einziges die Brücke erreichte und den nördlichen Teil vier Tage lang verteidigte.
Geparkt wurde in dem futuristisch anmutenden neuen Zentralbahnhof, dessen Architektur uns stark beeindruckte. Von dort ging es durch die Altstadt in Richtung Rhein mit vielen Gebäuden aus dem Mittelalter und des Jugendstils. Da die Geschäfte, Cafés und Lokale, erst gegen Mittag öffneten, waren die Straßen zunächst leider recht leer. So fiel mir eine Besonderheit auf. An manchen Geschäften sah man einen Schweinskopf, an anderen einen Rindskopf an der Fassade.
Wie ich später erfuhr, waren dies Hinweise auf christliche bzw. jüdische Metzger. Die Synagoge (erbaut 1872 und renoviert 2003) in einer Nebenstraße fiel mir dagegen gleich auf.
Auf die 70 Meter hohe gläserne Aussichtsplattform der stattlichen Eusebius
Kirche wollte keiner.
So schlenderten wir über den Marktplatz, wodie Stadtverwaltung mit Kindern ein Mülltonnenrennen veranstaltete und weiter am Gebäude der Provinzregierung vorbei
durch das letzte erhaltene Stadttor, dem „Sabelspoort“, wo sich der Blick zum Rhein öffnet.
Unweit davon befindet sich das „Airborne Monument“, in dem über die Schlacht um Arnheim informiert wird. Von dort sehen wir dann auch die berühmte Brücke.
Inzwischen war es richtig heiß geworden.
Zeit für eine Erfrischung und Imbiss in einem Lokal direkt am Fluss. Sodann ging es zurück zum Zentralbahnhof. Oh Schreck, Siggi hatte sein Parkticket verloren. Gertjan wusste Rat.
Am Parkautomaten wurde ein Ersatzticket problemlos ohne Mehrkosten (!) erstellt und die Nummer des Fahrzeugs eingegeben, so dass sich die Schranke bei der Ausfahrt automatisch öffnete. Die Heimfahrt erfolgte dann ohne weitere Probleme. Danke für die Gastfreundschaft, die wir den Wageninger Boulern im September bei der Stadtmeisterschaft in Walldorf dann gerne erwidern wollen!

Burgemeester Mörfelden-Walldorf onderscheiden met Wagenings erezilver.

Heinz-Peter Becker, burgemeester van Mörfelden-Walldorf, is op woensdag 19 juni jl. door burgemeester Geert Van Rumund onderscheiden met het Wagenings erezilver. De uitreiking vond plaats tijdens een afscheidsbijeenkomst in Mörfelden-Walldorf voor de heer Becker als burgemeester. Tijdens de burgemeestersverkiezingen in maart/april van dit jaar is de heer Thomas Winkler gekozen als nieuwe burgemeester van Mörfelden-Walldorf. Zijn ambtstermijn begint officieel op 20 juli 2019.

Burgemeester Van Rumund: “Ik ken Heinz-Peter Becker als een zeer inhoudelijk betrokken persoon die zich de afgelopen jaren met hart en ziel heeft ingezet voor activiteiten tussen onze beide gemeenten.  Mede dankzij hem zijn er veel nieuwe verbindingen tot stand gekomen”.

Wageningen heeft sinds 1992 een officiële stedenbandrelatie met de Duitse stad Mörfelden-Walldorf. De heer Becker was vanaf 2007 burgemeester van deze partnerstad van Wageningen. Hij heeft in zijn burgemeestersperiode o.a. uitwisselingen tussen de ambtelijke organisaties op het gebied van klimaat en het sociaal domein gestimuleerd. Ook ondersteunde hij de uitwisselingen tussen sportclubs, scholen en kunstenaars van harte. Tijdens zijn ambtsperiode was hij ieder jaar op 4 en 5 mei in Wageningen. Hij beschouwde dit als een grote eer en legde daarom ook ieder jaar samen met de delegatie uit Mörfelden-Walldorf een bloemstuk bij het monument voor de Gevallenen aan de Costerweg. De heer Becker hecht veel waarde aan educatie activiteiten rondom de thema’s herdenken, vrijheid en vrede. Een bijzonder en historisch moment was de ondertekening van de resolutie op 4 mei jl. tijdens de opening van de herdenkingsexpositie in de Grote Kerk in Wageningen. Hij staat voor alles wat benoemd is in deze resolutie en draagt deze boodschap uit. Mede door zijn inzet was de Sobibor tentoonstelling van de provincie Gelderland in 2017 te zien op de locatie van het voormalig werkkamp voor Hongaars-Joodse vrouwen in Mörfelden-Walldorf. Daarnaast zijn er mede door zijn betrokkenheid en inzet verschillende exposities van kunstenaars uit Wageningen in Mörfelden-Walldorf gerealiseerd. Ook zette hij zich elk jaar weer in voor de financiële bijdrage van de gemeente Mörfelden-Walldorf aan de Wageningse projectrelatie Ndiza.
Door zijn persoonlijke benadering en betrokkenheid heeft burgemeester Becker veel projecten kunnen realiseren en is hij van grote betekenis geweest voor de stedenband tussen Wageningen en Mörfelden-Walldorf.

Uitreiking erezilver Becker

Jüdische Spuren

Rundgang durch die Mörfelder Altstadt am 18. August 2018

Eine Dokumentation: Jüdische Spuren

Das Stolpersteinprojekt.

In Mörfelden-Walldorf beschloss die Stadtverordnetenversammlung als erste Gemeinde des Kreises am 17. Juli 2005 die Umsetzung des Kunstprojekts von Gunter Demnig „Stolpersteine gegen das Vergessen“.
Der FV Jüdische Geschichte wurde mit der Aufgabe betraut und Hans-Jürgen Vorndran, langjähriger Vorstand des Fördervereins und Erster Stadtrat a.D. übernahm die Realisierung des Projekts.
In der Zeit von 2007 bis 2012 wurden 54 Steine in unserer Stadt zur Erinnerung an unsere „vergessenen“ jüdischen Nachbarn vor ihren ehemaligen Wohnhäusern verlegt. Fast alle Gemeinden des Kreises sind inzwischen diesem Beispiel – oft nach kontroversen Diskussionen – gefolgt. Manches Vorhaben braucht eben einen langen Atem!
In meinem 2009 erschienen Buch „Steine gegen das Vergessen. Stolpersteine in Mörfelden-Walldorf“ wird auf knapp 200 Seiten der Projektablauf geschildert.
Der Vertrieb erfolgt über die Buchhandlung Giebel. Ein Lese- und Lernbuch für Alt- und Neubürger, aber auch für Großeltern und Enkel.
Die Notwendigkeit des Erinnerns dürfte angesichts des bestehenden Antisemitis-mus und der Holocaustleugnung durch Neonazis unbestritten sein. Denn unsere Stadt hat den Anspruch, aus der Geschichte zu lernen!

Verantwortlich: Förderverein Jüdische Geschichte und Kultur im Kreis Groß-Gerau e.V.,
Hans-Jürgen Vorndran, Geschäftsführer,

Mörfelden-Walldorf 2018

Bas Quint en Jos Naber uit Wageningen op de fiets naar Mörfelden-Walldorf.

Bas en Jos hadden als wens deel te nemen aan het twaalf uur durende zwemmen in Mörfelden. Ze zijn niet alleen gepassioneerde zwemmers, maar ook professionele fietsers en ze besloten  om op hun racefietsen naar Mörfelden-Walldorf te reizen. Bas Quint en Jos Naber hadden drie dagen nodig en reden 150 kilometer tijdens de eerste twee dagen en 120 kilometer op de derde dag.

tweefietsersFoto Jan Elsenaar

Alles verliep voorspoedig. “We brachten onderweg de nacht door in een tent”, zegt Jos Naber. Drie minuten voor aankomst ging de voorband van de fiets van Bas Quint kapot.
Na een vertraging kwamen ze een paar uur later aan bij Dalles in Mörfelden.
De weg was overwegend vlak”, zei Quint. Alleen in Koblenz tot net voor Wiesbaden zouden ze veel “op-en-neer” hebben gehad. Omdat Quint in een fietsenwinkel in zijn thuisland werkt, hebben de twee fietsers veel vertrouwen in de veiligheid van hun hoogwaardige racefietsen.

Marten Quint, de broer van Bas Quint, had een angstig moment, toen zijn auto met tenten en accessoires, op de snelweg last kreeg van een hete schijfrem. “Ik ben blij dat er niets gebeurd is en dat de werkplaats in staat was om de schade op korte termijn te herstellen,” vertelde Marten.

Handdoek voor de fietsers.
Burgemeester Heinz-Peter Becker (SPD) presenteerde hen een badhanddoek met een geborduurd embleem van de stad. “Met de lange reis heb je een extra evenement voor jezelf gemaakt”, zei hij tegen de reizende vertegenwoordigers van de tweelingstad Wageningen, waartoe ook familieleden van de Nederlandse wielrenners behoorden.

De volgende dag (26 augustus 2017) waren twaalf zwemmers uit Wageningen in het buitenzwembad van Mörfelden te zien, terwijl ze hun banen trokken tijdens de zevende estafette van het twaalf uur zwemmen, die SKV jaarlijks organiseert. De twaalfjarige Rinze Oudsen heeft 2.000 meter afgelegd. “Alles is geweldig en goed georganiseerd,” zei hij. Bas Quint daarentegen moest opgeven na ongeveer 1.000 meter. “Ik had kramp in mijn been,” verklaarde hij enigszins bedroefd, maar was blij met de enorme prestatie van zijn vriend die de grens van 6.000 meter kon bereiken. “En wat zeg je van mijn vader Paul Quint? Hij wordt volgende week 61 en zwemt meer dan 5.000 meter”

Vijf records.
Uiteindelijk stond het team van “Wageningen” aan de leiding met in totaal 71.000 zwemmeters. 859.700 meter en vijf records waren het resultaat van de zwemdag. Benjamin Dotzauer slaagde erin 38.100 meter te halen en was daarom de beste van de mannen. Karin Hauser met 23.000 de beste van alle vrouwelijke zwemmers, maar slechts net voor Olivia Motel, die de langste afstand bereikte met 22.500 meter in de rating “meisjes”. “Een geweldige prestatie”, prees mede-organisator Torsten Becker.
De winnaar van de “schoolklas” was 8b van de Bertha-von-Suttner-Schule met vijf deelnemers. In de estafette waren de zwemmers van de TSG Darmstadt de sterkste en wezen “Team MöWathlon” naar de derde plaats.
De jongste wateratleten in de twaalf uur durende zwemtocht die dag waren Florian Bülte, zes jaar, en Luisa Welsch, vijf jaar.
De Wageningers hadden alle reden om blij te zijn. Zelfs Marnix Breedveld, die problemen heeft met zijn schouder sinds een fietsongeluk, verbeet zich en hield dapper stand.

De Quints en hun teamgenoten waren zeer tevreden over hun prestaties en namen trots hun trofee mee naar huis. Volgend jaar komen ze zeker terug.

Ein Boule-Wochenende bei Freunden in Wageningen 2017 (NL)

Hans-Jürgen Vorndran

Wageningen-5

Seit Jahren fahren die Walldorfer Bouler in wechselnder Besetzung einmal im Jahr in unsere niederländische Partnerstadt Wageningen, um dort gemeinsam mit Boulefreunden ein Wochenende zu verbringen. Im Gegenzug nimmt regelmäßig eine Abordnung des Wageninger Boulevereins SSS (Succes Sans Soif = Erfolg ohne Durst) mit guten Erfolgen an der von der Bouleabteilung der SKG Walldorf auf dem Walldorfer Rathausplatz ausgerichteten Stadtmeisterschaft am ersten Sonntag im September teil.

Nachdem ein passender Termin vom 9. bis 11. Juni gefunden worden war, wurden mögliche Teilnehmer abgefragt. Es meldeten sich sieben Personen, darunter auch der stellvertretende Abteilungsleiter Hans-Jürgen Vorndran, der die Organisation der Fahrt übernahm. Dies bot sich an. Denn er war seit Mitte der 1980 er Jahre regelmäßig in der Partnerstadt in den unterschiedlichsten Funktionen. Wir wollten wieder im sehr zentral in einem Park gelegenen Hotel „Hof van Wageningen“ übernachten. Von dort sind es nur ein paar Schritte zur Fußgängerzone und dem Marktplatz mit der „Großen Kirche“ und den umliegenden Kneipen. Doch das Hotel war fast ausgebucht; neben den vielen Studenten der Landwirtschaftlichen Universität aus Asien und Afrika waren dort jetzt auch polnische Arbeiter untergebracht. Doch mit der Unterstützung von Corrie van Rumund, die sich in der „Platform Mörfelden-Walldorf“ engagiert, gelang es, Zimmer zu bekommen.

In einem Vorbereitungsgespräch waren sich die Teilnehmer schnell über den Programmablauf einig. So versammelten sich am Freitag pünktlich um 10.00 Uhr vor der SKG: Karin und Karl Hauser, Otto Milsch, Rudi Matzer, Heiner Matscheck, Angelika Güth und Hans-Jürgen Vorndran zur gemeinsamen Abfahrt mit Privat-PKWs und zwar linksrheinisch über Venlo, um dem regelmäßigen Kölner-Stau zu umgehen. Die Strecke ist mit ca. 360 Kilometer geringfügig länger, aber angenehm durch die Eifel zu fahren. Wenn-gleich uns dieses mal heftige Regenschauer begleiteten. Ankunft im Hotel war gegen 14.30 Uhr und um 16.00 Uhr das Treffen mit den Wageninger Boulefreunden auf ihrer Anlage anberaumt. Dort wartete schon der Vorsitzende Gertjan van Leeuwen mit sei-nen Kollegen auf uns. Im Rahmen der herzlichen Begrüßung übergaben wir unser Gastgeschenk – Bier aus Deutschland. Dann wurden die Boulebahnen ausprobiert und gemeinsam einige Spiele absolviert. Gegen 18.30 Uhr ging es zurück ins Hotel und von dort fußläufig zum Marktplatz. Wir kehrten beim „Schwarzen Kater“ zu einem Imbiss ein. Gemütlich im Freien unter einem großen Baum sitzend, betrachteten wir die vorbei flanierenden, meist jungen Menschen und ließen den Tag bei einem Bierchen ausklingen.

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Am Samstag machten wir uns nach dem reichhaltigen Frühstück im Hotel zur Stadterkundung auf. Dabei war es mir wichtig, den Teilnehmern Wageningen nicht nur als international geprägte Universitätsstadt vorzustellen, sondern auch seine historische Rolle für die Niederlande als „Stadt der Befreiung“ zu vermitteln. Im Mai 1940 erlitt die Stadt schwere Verwüstungen bei der Schlacht um den „Grebbeberg“ zwischen Rhenen und Wageningen. Aber auch der Rückzug der deutschen Truppen 1945 war nicht min-der heftig. So gingen wir zunächst zum wieder aufgebauten Hotel „De Wereld“, wo am 5. Mai 1945 mit der Unterzeichnung der Kapitulation durch den deutschen General Johannes Balskowitz und den kanadischen General Charles Foulkes für die Alliierten der Zweite Weltkrieg und damit die deutsche Besatzung in den Niederladen beendet wur-de. Eine Tafel erinnert daran, dass Prinz Bernhard der Niederlande die Urkunde mit unterzeichnet hat. An diesem nationalen Gedenktag wird jährlich mit einer Parade der Befreiung gedacht. Inzwischen nehmen an dieser Veranstaltung regelmäßig Delegationen aus Mörfelden-Walldorf teil. Das war anfangs noch nicht selbstverständlich als sich die beiden Stadtgemeinschaften 1983 über eine Friedenspartnerschaft annäherten und wir uns gemeinsam mit der Geschichte auseinandersetzten. Dieser Prozess mündete 1992 in eine breit getragene Städtepartnerschaft, an dem auch die Boule-Abteilung der SKG Walldorf ihren Anteil hat.

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Vom 5. Mai-Platz folgten wir dem General Foulkes Weg ein kurzes Stück, um dann nach rechts eine Treppe hinunter zu gehen. Hier liegt, etwas versteckt und ansonsten kaum zu bemerken, der Jüdische Friedhof. Auf ihm haben schon lange keine Beerdigungen mehr stattgefunden. Denn auch aus Wageningen wurden die noch verbliebenen 71 Juden in das Durchgangslager Westerbork verschleppt und von dort in die Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau oder Sobibór gebracht. Daran erinnert das berührende Denkmal „Das Lebenstor“ am Ort der ebenfalls nicht mehr vorhandenen Synagoge.

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Danach schauten wir uns das neue Baugebiet mit den schönen, klinkerverkleideten mehrstöckigen Häusern vor dem Damm an, die aufgrund ihrer Lage und Ausstattung dem gehobenen Wohnbedarf dienen dürften. Wir setzten unseren Spaziergang auf dem Damm in Richtung Industriehafen fort. Der befestigte Damm wird nicht nur von Fußgängern, sondern auch von Fahrradfahrern stark genutzt. Von dort hatten wir eine gute Sicht auf den südlich liegenden „Wageninger Berg“ mit seinem Botanischen Garten. Den unweit vom Damm fließenden Waal konnten wir nur erahnen, denn die naturnahe Polderlandschaft gab den Blick nicht auf den südlichen der beiden Mündungs-flüsse des Rheins frei. Nach einigen hundert Metern verließen wir den Damm und waren alsbald wieder am Marktplatz angelangt. Dort herrschte inzwischen reges Treiben. Viele Stände mit einem reichhaltigen Angebot von landwirtschaftlichen Produkten, Blumen, Käse, Fleisch und Fisch waren rund um die Kirche aufgebaut. Rudi und Heiner ließen es sich nicht nehmen, den frischen Matjes mit Zwiebeln aus der Hand zu kosten. Köstlich, meinten beide gegenüber den Skeptikern. Die Große Kirche hatte am Markttag zwar geöffnet, aber leider nur für ihre Toiletten, nicht aber den Gebetsraum. So konnten wir uns das Befreiungsfenster nicht von innen ansehen. Dafür schlenderten wir über Hoog-Straat, machten unsere Einkäufe und ließen uns vor der Stadtbibliothek in einem Cafe nieder, um die vielfältigen Eindrücke Revue passieren zu lassen. Besonders beeindruckt waren die Teilnehmer von der Architektur der vielen schönen Häuser und dem sehr persönlichen Stil, besonders der Niederländerinnen.

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Bereits um 12.00 Uhr wurden wir auf der Boule-Anlage mit einer Spargelsuppe mit gekochten Eiern und Schinkenwürfeln erwartet. Sehr lecker hatte Marja gekocht! So gestärkt gingen die drei Teams aus Walldorf an den Start: Die amtierenden Stadtmeister Karin und Karl Hauser, die Altmeister Rudi Matzer und Otto Milsch und das neu gebildete Team Angelika Güth und Heiner Matscheck. Insgesamt nahmen acht Mannschaften (Doublette) an dem Turnier teil. Wegen einer Schulterverletzung blieb ich spielfrei als Beobachter im Hintergrund und hatte Zeit für ein ausführliches Gespräch mit der örtlichen Galeristin Marlou Kursten. Gemeinsam hatten wir über viele Jahre regelmäßig Kunstausstellungen in beiden Partnerstädten organisiert, bis dies leider aus Geldmangel der Kommunen eingestellt wurde. So tauschten wir uns über gemeinsame Bekannte und Freunde sowie die Aktivitäten im Jubiläumsjahr der Städtepartnerschaft (25) aus.
Nach vielen spannenden Spielen auf den jeweils sehr unterschiedlichen Boulebahnen – worüber gelegentlich geklagt wurde, was aber andererseits den besonderen Reiz aus-machte – endete das Turnier nach gut viereinhalb Stunden. Unsere drei Teams schwächelten an diesem Nachmittag leider etwas, denn die Konzentration ließ aufgrund der sommerlichen Temperaturen und der Dauer des Turniers nach. Zudem soll nicht verschwiegen werden, dass das Durchschnittsalter unserer Mannschaften bei etwa 75 Jahren lag. Sei es drum. Das Boulespielen hat allen dennoch viel Spaß bereitet. Karin und Karl erreichten den dritten Platz, während Otto & Rudi auf Platz 5 und Angelika & Heiner auf Platz 7 landeten.

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Bereits im Vorfeld hatten wir unsere Gastgeber zum Abschluss des Turniers zu einem gemeinsamen Abendessen – einer indonesischen Reistafel – eingeladen. Für die Getränke sorgten die Niederländer. Das Essen fand dieses Mal jedoch nicht im Vereinsheim, sondern im Innenhof der neuen Wohnung von Gertjan van Leeuwen in der Nähe des Hotels statt. Zudem bereicherten erstmals die Ehefrauen die Runde der Boulespieler. Von dieser persönlichen Geste waren wir angetan. An diesem Sommerabend spielte auch das Wetter mit und so wurde es ein schöner, geselliger Abend im Freundeskreis.
Zu den Besuchen der Walldorfer Bouler in Wageningen gehört es, am Sonntagvormittag noch etwas in der Umgebung zu unternehmen, um mehr von dem Land und seinen Menschen kennen zu lernen. Auf Vorschlag von Gertjan und Guido, die uns wieder begleiteten, hatten wir uns für eine Fahrt in das nahe gelegene Nijmegen entschieden. Die ehemalige Hansestadt mit einer katholischen Universität hat heute rund 170 Tausend Einwohner. Über eine mächtige Bogenbrücke überqueren wir den Waal. Kurz danach bogen wir nach rechts ins Parkhaus ein.

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Von dort ging es fußläufig auf eine Anhöhe zu einer Burganlage, dem Valkhof, mit der in einem Park mit altem Baumbestand gelegenen romanischen St.-Nikolaus-Kapelle. Wir wurden mit einem herrlichen Ausblick auf den Fluss, die Brücken, das Poldervor-land und die Promenade belohnt. Die an der Promenade ankernden Kreuzfahrtschiffe, aber auch Segelboote, weckten unser Interesse. Dann geht es wieder bergauf ins Zentrum. Unterwegs entdeckte ich eine Tafel, die an den ehemaligen Wohnort der Mutter von Karl Marx erinnert. Wir schauten uns auf dem Marktplatz mit dem prächtigen Rathaus um. Unweit davon steht die gotische Stevenskerk, die heute der reformierten Gemeinde dient.

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Jetzt hatten wir uns eine Erfrischung in einem schattigen Garten der Brauerei „De Hemel“ (Der Himmel) verdient; für die Autofahrer alkoholfrei! An diesem Sonntag traten auf den verschiedenen Plätzen Musik- und Tanzgruppen auf und zu unserer Überraschung waren im Einkaufszentrum viele Geschäfte ab Mittag geöffnet. Fazit: Ein Besuch in Nijmegen lohnt sich! Nach einem herzlichen Abschied von unseren beiden Begleitern wurde die Rückfahrt angetreten. Gemütlich, wieder linksrheinisch bei bestem Sommerwetter!

 

Persbericht

Wageningen, 11 juni 2013

Vrienden uit Gödöllő, Mörfelden-Walldorf en Bürstadt feesten mee bij spektakel W750.

Ruim 100 gasten uit Gödöllő, Mörfelden-Walldorf en Bürstadt komen speciaal naar Wageningen toe om het 750 jarige feest in Wageningen mee te vieren. De meeste gasten komen vrijdag 14 juni aan en blijven tot en met zondag 16 juni.

Mörfelden-Walldorf
Van de delegatie uit Mörfelden-Walldorf (35 personen) lopen de meeste mee in de historische optocht. Zij gaan in klederdracht en dragen Walldenser kleding. Als verjaardagscadeau geeft Mörfelden-Walldorf een prachtig optreden weg van de groep ‘Tumultus Simplex’ uit haar stad (zaterdag 15 juni, 18.05 uur, RABO podium).

Bürstadt
De Wageningse brandweer heeft een vriendschapsrelatie met de brandweer uit Bürstadt. In totaal 50 mensen van de muziekvereniging van de brandweer uit Bürstadt (“Musikzug Fuerwehr Bürstadt”) zijn het hele weekend te gast bij de brandweer. Het merendeel daarvan loopt (met muziek) mee met de historische optocht.

Gödöllő
De gemeente Gödöllő is vertegenwoordigd met een groep van 5 personen. Helaas moest de muziekgroep ‘Folk on Folt’ haar optreden annuleren; dit programma-onderdeel vervalt op zaterdag 15 juni.

Mörfelden-Walldorf plein
De gemeente Mörfelden-Walldorf biedt Wageningen ook 3 appelbomen aan van een bijzonder Hessische streekras ‘Speierling’, waar in Duitsland appelwijn van wordt gemaakt.
De bomen worden zondag 16 juni, heel toepasselijk, geplant op het Mörfelden-Walldorf plein. Om 10.30 uur zijn burgemeester Van Rumund en burgemeester Becker uit Mörfelden-Walldorf samen met de gasten op het plein om de bomen te planten.
De muzikale omlijsting wordt verzorgd door de brandweer uit Bürstadt.

Spektakel W750
Meer informatie over alle activiteiten van het verjaardagsfestival “Spektakel W750” vindt u op www.wageningen750.nl